Google und Apple streiten weiter um Google-Voice

Dennis Oderwald 23. August 2009 0

Neuigkeiten im Streit um die Ablehnung von Google Voice (Telefonprogramm) und Apple. Die US Telekommunikationsaufsicht Federal Communications Commission teilte Apple mit, das Programm sei nicht endgültig abgelehnt worden und werde noch geprüft. Auch Datenschutz-Aspekte müssen noch geprüft werden da die Anwendung Kontaktlisten-Daten an Google-Server übertrage.

Apple hatte im Juli das Programm Google Voice für das iPhone abgelehnt. Daraufhin zog sich Google-ChefEric Schmidt aus dem Apple-Verwaltungsrat zurück. Die amerikanische Aufsicht “FCC” richtete Ende Juli Fragebögen an Google, Apple und den Handy-Provider AT&T. Eine der zentralen Fragen war dabei, ob AT&T eine Rolle darin gespielt hatte, dass die Google-Voice Anwendung nicht in den App Store kam. Apple und AT&T verneinen dies. Man habe lediglich vereinbart, keine iPhone-Anwendungen zuzulassen, die VoIP-Verbindungen über das AT&T-Mobilfunknetz aufbauen.

Bei Google Voice handelt es sich jedoch nicht um eine richtige VoIP-Anwendung. Kern des Dienstes ist eine “Google-Telefonnummer”, unter der Nutzer ihre gesamte Kommunikation bündeln können: Wird diese Telefonnummer angerufen, klingeln sämtliche Handys und Festnetztelefone des Nutzers gleichzeitig, außerdem kann man Anrufe auf eine Voicebox umleiten lassen.

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