Ein UMTS Stick ist im Grunde genommen ein einfacher USB-Stick, der an jede gewöhnliche USB Schnittstelle anschließbar, und mit einem Empfänger für den kabellosen Transfer von Daten ausgestattet ist.
Einige UMTS-Sticks können also auch als Speichererweiterung genutzt werden.
Die aktuellen Angebote der hiesigen Mobilfunkanbieter in Bezug auf die Benutzung des kabellosen Internets ist fast undurchschaubar. Jedes Unternehmen bieten diverse Flatrates, Datentarife und Down- beziehungsweise Uploadgeschwindigkeiten an.
Bei den meisten Anbietern ist dennoch ein monatlicher Grundbetrag im Vertrag vorgesehen. So muss dieser auf jeden Fall vom Kunden gezahlt werden, egal ob und wie oft, beziehungsweise wie lange er das kabellose Internet genutzt hat. Dieser monatliche Grundbetrag reicht von gut 20 bis zu 40 Euro. Aus dem Preis resultieren natürlich die Optionen, die dem Kunden zur Verfügung stehen. Beispielsweise Flatrates, also unbestimmte Datenmengen, die der Kunde sowohl herunter-, als auch hochladen kann. Außerdem spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle bei der Benutzung eines UMTS-Sticks: viele Anbieter locken den Kunden mit sagenhaften 7MB/s (oder noch höheren) Downloadgeschwindigkeiten. Doch die Realität sieht meistens anders aus. Denn Fakt ist, das noch nicht in ganz Deutschland die HSDPA und HSUPA Netze, die zur kabellosen Datenübermittlung bevorzugt genutzt werden, ausgiebig ausgebaut sind. So kann es nur allzu schnell passieren, das sobald mehrere Nutzer in einem bestimmten Umfeld die Dienste des HSDPA oder HSUPA Netz in Anspruch nehmen, die Geschwindigkeiten aller Nutzer enorm sinkt, da die Netze eben nur über eine geringe Gesamtkapazität verfügen. Diese wird unter den einzelnen Nutzern aufgeteilt, wodurch sie sich für jeden minimiert.
Ob und was für ein Netz sich in ihrer Umgebung befindet, können Sie übrigens auf etlichen Internetseiten, wie beispielsweise www.mobiles-internet123.de, herausfinden.
